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Bauplanung & Ausführung

Zwangsspannungen infolge Hydratationswärme

AutorRöhling
Daten 2009, 2. überarbeitete Auflage, 444 Seiten
Format16,5 x 23,5 cm, Hardcover
ISBN978-3-7640-0500-9

Lastunabhängige Dehnungen aus Temperaturänderungen und Schwinden rufen bei einer Verformungsbehinderung im Bauteil Zwangsspannungen hervor, die bei Überschreiten der Zugfestigkeit des Betons Risse verursachen. Diese Trennrisse können die Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit beeinträchtigen. Werden entsprechende Anforderungen an Bauwerke gestellt, wie z.B. bei wasserundurchlässigen Konstruktionen, müssen entweder Risse vermieden oder die Rissbreiten durch eine ausreichend dimensionierte Bewehrung beschränkt werden.

Das Buch vermittelt die notwendigen Grundlagen und betontechnischen Angaben zur Ermittlung der Verformungen infolge der Hydratationswärme und des Temperaturausgleiches zu Beginn der Erhärtung des Betons sowie aus den langfristigen Vorgängen des Schwindens, des Kriechens und der Relaxation. In Verbindung mit der Abschätzung der Behinderung der Bauteile und Konstruktionen sind damit die Voraussetzungen zur Berechnung der Zwangsspannungen gegeben. Das Festigkeitsverhalten des erhärtenden Betons ist ausführlich dargestellt und ermöglicht nicht nur eine Beurteilung der Risssicherheit, sondern auch die Planung betontechnologischer Ecktermine, z.B. für die Belastbarkeit erhärtender Konstruktionsteile. Zur Bestimmung der rissbreitenbeschränkenden Bewehrung sind die theoretischen Zusammenhänge und normativen Festlegungen erläutert sowie deren Anwendung anhand von Beispielen demonstriert. Der Nachweis der Rissbreiten am Bauwerk und der Einhaltung der Vorgaben sowie die probabilistische Beurteilung der Ergebnisse schließen dieses Gebiet ab.

In der zweiten Auflage sind die zwischenzeitlichen Veränderungen in den Regelwerken berücksichtigt und aus der aktuellen Literatur neuere Angaben zu den thermischen und betontechnischen Kenngrößen aufgenommen worden. Darüber hinaus wurden der Inhalt um die experimentelle Erfassung der Hydratationswärme, die Messung der Temperatur und Spannungen sowie die Überlagerung von lastunabhängigen Verformungen während der Erhärtung ergänzt. Die Beispiele zur Berechnung der Zwangsspannungen und die Ermittlung der rissbreitenbeschränkenden Bewehrung wurden erweitert.


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